Was ist denn los?
- Badesommer bis in den Oktober hinein
- grüne Bäume Anfang November
- ein halber Meter Schnee und klirrende Kälte zum ersten Advent selbst im Tal
- Schlüsselblumen Mitte Februar am Berg
- totaler Wintereinbruch im April
- ein Sommer, der einfach nicht in die Gänge kommt..
Phänomene über Phänomene in der Natur, die so gar nicht unserem bisher Gewohnten entsprechen.
Ob da vielleicht eine neue Zeit Einzug hält ?
Oder wir gar die Geburt von etwas Neuem (mit)erleben ?
Karfreitags-Aussicht - bevor dann zu Ostern der Saharastaub einzog ..
Leberblümchen und gar schon die erste Schlüsselblume am Berg - Mitte Februar.. !!
Und auch 2024 ist schon gleich wieder Wunder-voll.
Ende Januar in frühlingswarmer Bergluft..
Hurra, sie sind schon wieder da..
auch der stillose Winterlöwenzahn..
und sogar die erste Hagebutte..
In dieser Berg-Winterlandschaft wartete am 17. Dezember in 1200m Höhe auch bereits der erste Glücksbringer für 2024 auf seine Entdeckung..
Nicht ganz so, in den Bergen..
Längst haben wir uns daran gewöhnt - nichts ist in unserer Welt von Dauer,
so ist Mitte Dezember alles bereits wieder Geschichte..
Der erste Advent..
Wie ein mächtiger Paukenschlag erscheint sein Auftritt - mit einem halben Meter Schnee über Nacht und frostigen Temperaturen, versetzt er das Voralpenland in die Winterstarre.
Stimmungsvoller hätte die Weihnachtszeit nicht eingeläutet werden können.
Der November ist ja quasi das Bindeglied vom Herbst zum Winter - eine (magische) Zeit des Übergangs..
8.11. - welch strahlend goldener Novembertag..
Samhain
Alle Jahre wieder starten wir mit Allerheiligen in den November.
Bei den Kelten war Samhain eines der acht Jahreskreisfeste.
Das Fest vom Ende und vom Neubeginn begegnete mir dazu.
Zu ihm wird traditionell ein reinigendes (!) Feuer entzündet, über das unsere Vorfahren gesprungen sind..
Übersetzt bedeutet Samhain "Vereinigung" - vielleicht die Zeit der Zusammenkunft der Lebenden mit den Wesen der anderen Welten.
Welches (feinstoffliche) Wesen da wohl unserer Einladung zum Feuer gefolgt ist ?
welch ungewöhnliches Bild - die Natur im ausklingenden Oktober 2023..
das Föhn-Phänomen
Der warme Südwind, der über die Alpen kommt und dem Voralpenland mitten im Oktober gar sommerliche Temperaturen beschert.
Direkt an den Bergen sind selbst die Nächte noch einmal herrlich mild.
selbst die Erdbeeren erblühen noch einmal
in diesem Oktober..
"Kaiserwinkel"
Die Zeit um die Tag- und Nachtgleiche im September
Aus dem Sommer kommend werden die Tage nun gefühlt rasant kürzer. Die Sonne geht mit jedem Tag spürbar später auf und früher unter..
Davon unbeeindruckt beschert uns der September 2023 weiter Sommerwetter, mit Temperaturen, die viele noch zum Baden einladen..
2023-Magie..
oder die zauberhafte Geschichte eines nicht endenden Sommers..
Convallaria majalis
Wie hübsch die Maiglöckchen doch auch im Juni noch anzuschauen sind..
und schon ist auch des Maien Wonne da..
Walpurgis und der Bär-Lauch
Frühling - Bärlauchzeit,
die uns jedes Jahr so gfreit.
Würzig und kräftig sein Geschmack,
ihn zu ernten geht ganz zack.
Im Verdauungstrakt desinfizierend und entgiftend soll er sein,
für´s Immunsystem, Herz und Kreislauf eine Stärkung, ja wie fein.
Stark seine Kraft und auch für den Blutdruck gut,
man seine Blätter in reichlichen Mengen gern verzehren tut.
Doch wie mit allem auf der Erde,
auch seine Zeit vergehen werde.
Im Mai mit der Blüte seine Kräfte schwinden,
drum zu Walpurgis auch die Hexen zu ihm finden.
Wie jeder weiß, ist Hexe sein nicht ungefährlich,
ein guter Schutz drum unentbehrlich.
So auch von Besenreiterinnen seine Kräfte sehr begehrt,
auch wenn ein geistig Wesen nichts irdisches verzehrt.
Drum auf und noch mal zum Wald hinaus,
um zu holen vom gesunden, kräftigen Gaumenschmaus.
Doch auch die Knospen und Blüten des Bären Lauch
sind noch Freuden für den Gaumen und den Bauch.
[ Bild: Gitti Krischke ]
Im April beschert uns der Hase einen wundervollen Ostermontag - nicht nur in den Bergen..
Frühlingspunkt
Tag und Nacht,
ganz ausgeglichen.
Da ist´s vollbracht,
jegliche Dominanz gewichen.
Das Sinnbild von Harmonie,
verbildlicht an diesem Punkt wie nie.
Unendliche Schönheit offenbart,
der Frühling gewinnt an Fahrt.
Alles Streben, alles Wirken
kennt nur dies eine Ziel.
Im Kleinen wie im Großen
verändert sich unendlich viel.
Lang bekannt von Yin und Yang,
auch da gibt es keinen Überhang.
Sich ergänzend aneinander schmiegen,
schwarz und weiß beisammen liegen.
Um den Ausgleich soll es gehen,
niemals mehr es missverstehen.
Bewusstsein wird es genannt,
breitet sich aus im ganzen Land.
Die Sonne strahlt,
der Himmel lacht.
Heut ist´s vollbracht.
Hurra,
sie sind da !
An geschützten sonnigen Plätzen sind sie kurz vor dem astrologischen Frühlingsbeginn für uns erblüht.
An vielen Stellen heißt es, die Schlüsselblumen wuchsen einst dort, wo Petrus den Himmelsschlüssel fallen ließ..
das Spektrum dieses März..
Tor zum Glück
Ganz unscheinbar an einem Waldesrand,
nicht gemacht von Menschenhand.
So gut es dort auch versteckt,
mein Herzi hat es gleich entdeckt.
Hat mich tags drauf an der Hand genommen und mich zu ihm geführt.
Um sein Glück zu empfangen, brauchten wir uns auch gar nicht bücken,
nein es reicht, vereint durch es hindurch zu blicken.
Ja wo ist denn dieses Tor, mögt ihr euch aus der Ferne fragen.
Ich sag, müht euch nicht, es existiert eh nur in diesen Tagen.
An so manchem Weg gibt es grad kein Durchkommen,
umzudrehen wird einem da nicht genommen.
Doch wenn das Glück erst mal in den Herzen ist,
führen sie euch dorthin, wo ihr es empfangt und es genießt.
Zum Schluss sag ich euch ganz leise -
ein jeder genießt des späten Februars Winterglück auf seine Weise..
Der neue Mond (im Bild leider nicht als schmale Mondsichel) in direkter Begleitung von Venus und Jupiter am Abend des 22.2.23
Frühlingsboten
Vieler Orts sind sie schon ausgesandt,
Frühlingsboten erblühen in unserm Land.
Gelbe Blümchen hier, Schneeglöckchen da -
der Frühling schickt sich an, hurra !
Wie im Kleinen, so im Großen
wird es bald sprießen,
der Farben Fülle wird sich über´s Land ergießen.
Noch ist erst Februar und ich träume,
von Blüten, Duft und (Herzens-) Wärme.
Der Tage Länge wächst beständig mit der Zeit,
die Sonne immer höher ihre Bahnen zieht.
Herzensfreude macht sich in mir breit,
bei all der Pracht, die bald erblüht.
9. Februar 2023 - es blüht der stiellose Winterlöwenzahn, gut zu erkennen an der orangeren Blüte..
.. drei Wochen später..
21.1.23 - das Isarland ist jetzt in ein weißes Kleid gehüllt..
2023 - Magie
- Welch bezaubernder Besuch mitten im Januar bei unseren Pferden..
Auf dem Waldweg zu einem besonders magischen Ort hat sich in diesen Tagen ein "Hüter" postiert..
Gerade hat das neue Jahr begonnen - und schon gehen die ersten Knospen auf (!)
Welch wundervoller Tag den diesjährigen Rauhnächten folgt..
Willkommen in 2023
Lass „Magie“ zum Wort deines Jahres werden.
Entdecke sie in allem, was du tust und was dich umgibt.
Ergreife sie, koste sie und teile sie.
Spiele mit ihr und vertraue ihr.
Lass dich von ihr begleiten und führen, ungeteilt in deiner Aufmerksamkeit
für jene Zeichen, die nur darauf warten, von dir „wahr“-genommen zu werden.
Lerne wieder zu staunen und dich in das Leben zu verlieben.
Du bist nicht alleine auf diesem Weg –
tritt ein in den Kreis jener, die mit dir im Einklang leuchten
und dich in ihrer Mitte mit offenen Armen
willkommen heißen.
[ Stefan Schwidder - https://t.me/WegundVision ]
ein Neujahrstag in zauberhafter Frühlingsluft
ganz besondere Zeit..
Wie jedes Jahr wandert im Dezember unsere Sonne über das Galaktische Zentrum, die Zentralsonne.
Sonne, Zentralsonne und die Erde liegen dann kurz vor Weihnachten auf einer Linie.
Wir gehen in den Advent..
Sonntag, erster Advent - ein Sonnentag wie geschaffen für eine Tour in die Bergwelt.
Advent, die Vorweihnachtszeit oder auch Stade Zeit..
Die Natur, sie zieht sich zurück, kehrt in ihre Winterruhe ein, in der sie in der Stille im Verborgenen all die Kräfte sammelt, die sich dann im nächsten Frühjahr zu voller Pracht und Blüte entfalten werden..