Mit unserer Geburt hier auf der Erde beginnt für uns sogleich eine Reise. Es liegt ein Weg vor uns. Ein Weg, den wir aber nicht kennen, von dem wir gar nichts wissen. - Ein großes Abenteuer, wie es scheint.
Und jeder macht sich so auf seinen ganz eigenen Weg..
Aber ob wir in einer bestimmten Weise nicht vielleicht doch alle auch auf einem ähnlichen Wege sind ?
( Bildtext aus einem ICH BIN-Kartenset )
Zeit der Veränderungen
Es ist Advent, die stade Zeit, wie sie auch heißt.
Mein Leben schenkt mir gerade Zeit. Zeit für mich, für´s Lauschen und Spüren, für so manchen Prozess in meinem Inneren und auch für das Wahrnehmen und Begleiten von so manchem, was sich außerhalb von mir gerade ereignet, wie es mir scheint.
Es ist jetzt an die fünf Jahre her, da mein Leben sich massiv verändert, indem es mich aus meiner "Komfortzone" geworfen hat. Meine damalige stetige und zuverlässige Geldeinnahmequelle ist weggefallen. Ich taumelte seitdem mitunter herum, so kam es mir immer wieder vor. Inzwischen ist das schon deutlich weniger geworden.
Doch obwohl mein Leben definitiv nicht mehr in so geradlinigen oder scheinbar gesicherten Bahnen verläuft, so funktioniert es dennoch. Halt nicht so wie gewohnt, aber es funktioniert und irgendwie scheine ich auch gesichert zu sein, denn ich habe ja immer alles was ich brauche.
Nun sehe ich bei erstaunlich vielen Menschen in meinem Umfeld, dass deren Leben sich jetzt ebenfalls radikal verändern, die gewohnten Bahnen mitunter urplötzlich verlassen werden. -
War ich damals vor fünf Jahren noch ganz allein damit.
In der zurückliegenden Zeit habe ich so manche Erfahrung machen dürfen.
Eine davon ist die, dass mir irgendwann bewusst wurde, dass wenn da in meinem Leben ein Widerstand ist, gegen den ich anzukämpfen versuche, dass ich den doch stets selbst erzeugt habe !
Hätte ich ihn nicht erzeugt, hätte mein Leben ganz geschmeidig seinen Weg gehen können. So verlief es halt oft gefühlt holprig, mit viel Mühe und Anstrengungen meinerseits..
Nun, dieses Jahr, zum Spätherbst hin - wieder ging ein Auftrag bei mir abrupt zu Ende. An jenem Tag habe ich dann angewendet, was ich in der Zwischenzeit gelernt hatte - ich bin in mich, in mein Herz gegangen und habe gelauscht..
Und es hat mich sogleich wissen lassen, dass alles gut ist, dass alles in bester Ordnung ist - so wie es ist.
Was war und ist das für eine Erleichterung !
(Ursprung Bildtext unbekannt )
Ohne zu wissen, wo der Weg hinführt, aber in dem Bewusstsein und in dem steten Vertrauen, dass da ein Weg ist, dem unser Leben folgt. Ein Weg, auf dem wir geführt werden..
Bilderserie - ein Weg ins Licht..
Das Leben..
Jeder von uns kennt das,
es gibt Zeiten, da ist Eitel, Wonne, Sonnenschein - Abschnitte in unserem Leben,
wo uns alles ganz leicht fällt und wir ganz entspannt unser Leben, unser Hiersein genießen (können).
Dann sind da auch wieder Tage und Zeiten, in denen wir richtig gefordert werden.
Vielleicht sogar so, dass wir das Gefühl haben, dass alles unter unseren Füßen wegzubrechen droht
und wir nicht wissen, was morgen sein, ob es ein morgen geben wird.
Zeiten, in denen uns alles über den Kopf zu wachsen scheint,
wir uns völlig überfordert fühlen, vom Leben, von unserem Leben..
Es gibt Völker auf der Erde, in deren Verständnis diese Zeiten als
ganz besonders heilvolle Zeiten im Leben angesehen werden.
Heil bedeutet Ordnung, wie ich gelernt habe.
Ob wir von daher vielleicht versuchen sollten, auch diese Zeiten fortan als ein Geschenk des Lebens an uns anzunehmen ?
Uns nicht gegen sie zu wehren und uns nicht zu beklagen,
sondern sie anzunehmen und in vollem Vertrauen in unser Leben mit all seinen Facetten,
achtsam und dankbar durch sie hindurchzugehen ?
∞ In vollem Vertrauen, dass immer durch alles ein Weg (für uns) hindurchführt. ∞
Nun, das ist vielleicht leichter gesagt als getan.
Doch wo ein Wille, da ein Weg...
Und aller Anfang...
Aber mit etwas Übung...
__________________________________________________________________________________________
kleine Berg-Geschichten..
Es war an einem November-Samstag, da führte unser Weg - nach noch einmal herrlich Sonne und Wärme an einer Hüttenwand - hinüber zum höchsten Punkt unserer Runde.
Kurz davor tat sich ein Blick für uns auf..
Wie durch ein Tor erschien kurz darauf die Aussicht
zwischen zwei Bäume hindurch, auf eine andere Welt.
Zauber des Übergangs
Nur wenige Tage später sollte es noch einmal da hinauf gehen. Es war ein kalter neblig-trüber Novembertag. Aber die Menschen, die mir entgegen kamen, berichteten begeistert von der Herrlichkeit da droben. Ich musste jedoch weit hinaufsteigen, um in´s ersehnte Sonnenlicht zu gelangen. Dafür wartete diesmal auch ein besonderer Übergang auf mich..
Oben angekommen bot sich eine freie Bank zum Verweilen an. Dort saß ich einige Zeit, meinen Rücken der einen Welt zugewandt und mit freier Sicht auf die Schönheit der anderen Welt, die vor mir lag, die sich vor mir auszubreiten schien.
Nachdem die Zeit schon fortgeschritten war, ging es dann abermals hinein in diese Wunderwelt..,
bevor dann noch einmal ein zauberhafter Übergang auf mich wartete und ein ganz besonderes Licht zu meinem Begleiter auf dem Weg durch den dichten Nebel hinunter ins Tal wurde.